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Die Ausbildung

Die Rettungswache Leonberg

Rettungsassistent

Bis zum Eintreffen des Notarztes oder bis zur Übergabe im Krankenhaus trägt der Rettungsassistent (RA) die Verantwortung für den Einsatz und den Patienten - es ist die höchste, nicht-ärztliche Berufsausbildung in der Notfallmedizin.

Der theoretische Teil der insgesamt zweijähreigen Berufsausbildung umfasst neben den allgemein medizinischen Grundlagen vor allem die Fächer der allgemeinen und speziellen Notfallmedizin, der Staatsbürger- und Rechtskunde, sowie Organisation und Einsatztaktik.

Die praktische Ausbildung erfolgt in den Kliniken mit dem Schwerpunkt Anästhesie und Intensivmedizin, sowie im Praktikum auf anerkannten Lehrrettungswachen.

Diese durch Praktika unterbrochene theoretische Ausbildung schließt mit dem staatl. Examen ab.

Im Anschluss findet an einer Lehrrettungswache, im sogenannten praktischen Jahr die praxisnahe Ausbildung am Patienten unter Aufsicht eines Lehrrettungsassistenten, im Rettungsdienst statt.  

Nach einer weiteren Überprüfung durch den Lehrrettungsassistenten und dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst werden den Aspiranten die Berufsbezeichnung "Rettungsassistent" durch das Regierungspräsidium verliehen.

Die Qualifikation des Rettungsassistenten ist im Rettungsassistentengesetz (RettAssG) beschrieben als "Helfer des Arztes, mit der Befähigung, am Notfallort bis zur Übernahme der Behandlung durch den Arzt lebensrettende Maßnahmen bei Notfallpatienten durchzuführen, die Transportfähigkeit solcher Patienten herzustellen, die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transportes zum Krankenhaus zu beobachten und aufrechtzuerhalten sowie kranke, verletzte und sonstige hilfsbedürftige Personen, auch soweit sie nicht Notfallpatienten sind, unter sachgerechter Betreuung zu befördern".

Auf allen Rettungswagen, Notarztwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge ist jeweils mindestens ein Rettungsassistent als Transportführer eingesetzt.

Die Rettungswache Leonberg

Rettungssanitäter

Als Helfer des Rettungsassistenten arbeitet der RS als "2. Mann" in der Notfallrettung. Er besitzt ebenfalls fundierte Kenntnisse in den Notfallmedizinischen Grundlagen, die er im Rahmen seiner 520-Std.-Ausbildung erworben hat.
Im Krankentransport ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der Rettungssanitäter der Verantwortliche auf dem Krankentransportwagen.

Rettungssanitäter sind befähigt, Notärzte sowie Rettungsassistenten bei der Durchführung von lebensrettenden Maßnahmen und bei der Herstellung der Transportfähigkeit von Notfallpatienten zu unterstützen; bis zur Übernahme der Behandlung durch einen Notarzt oder bis zum Tätigwerden eines Rettungsassistenten selbständig Wiederbelebungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen durchzuführen und eine fachgerechte Betreuung beim qualifizierten Krankentransport zu gewährleisten.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter dauert 13 Wochen, bestehend aus jeweils vier Wochen theoretischem Unterricht an einer entsprechenden Rettungsdienstschule, vier Wochen Krankenhauspraktikum und vier Wochen Praktikum auf einer Rettungswache. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einem einwöchigen Abschlusslehrgang wiederum auf einer Rettungsdienstschule mit anschließender staatlicher Prüfung.

Die Rettungswache Leonberg

Rettungshelfer

Der Rettungshelfer wird für eine assistierende Tätigkeit im Rettungsdienst und Krankentransport ausgebildet. Er ist in der Lage, auf Anweißung bestimmte medizinische Maßnahmen selbstständig durchzuführen. Der Rettungshelfer kann als Begleiter im Krankentransport und im Rettungsdienst eingesetzt werden.