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Bei Rettungsdienstfortbildung "auf Tauchstation"

Schulung und Fortbildung sowohl der Ehrenamtlichen als auch der Hauptamtlichen werden im DRK-Kreisverband Böblingen groß geschrieben.

Zumal die Aufgabenfülle ständig steigt und der technische Fortschritt atemberaubend ist. Dies trifft auch für die Tauch- und Überdruckmedizin zu.

Im Rahmen von zwei Vorträgen in den DRK-Rettungswachen Leonberg und Sindelfingen wurden in diesem Zusammenhang die Behandlungsmöglichkeiten in der Druckkammer erläutert und diskutiert. Der Theorie folgte abschließend die Praxis im Druckkammer-Centrum Stuttgart. Ralf Schäfer, Leiter des privaten Instituts, stellte im Rahmen dieser Rettungsdienstfortbildung, an der auch Kreisbereitschaftsleiter Rainer Kegreiß teilnahm, die verschiedenen Möglichkeiten einer Druckkammer-Behandlung vor und wies auch auf mögliche Probleme hin. Er sprach ferner über die Behandlung von Notfällen im Bereich CO-Intoxikation und bei Tauchunfällen. Eingeschlossen die Tatsache, von der Notfallstelle direkt zur Druckkammer zu fahren. Für Tauchunfälle hat das Druckkammer-Centrum Stuttgart einen 24-Stunden-Notfallbereitschaftsdienst an 365 Tagen im Jahr eingerichtet. Die Teilnehmer der Rettungsdienstfortbildung erlebten zum Abschluss eine Druckkammerfahrt auf fünf Meter Wassertiefe., um die Problematik des Druckausgleichs gewissermaßen am eigenen Leib zu erfahren. Wie Ralf Schäfer dabei erläuterte, werden Patientinnen und Patienten in der Behandlungsphase bis auf 15 bis 20 Meter Wassertiefe gefahren.

9. July 2013 12:00 Uhr. Alter: 4 Jahre